Wenn auf Ihre Stellenanzeige kaum noch Bewerbungen kommen, liegt das selten an der Stelle. Es liegt daran, dass Sie am falschen Ort suchen, und das in einem leergefegten Markt. Eine Ausbildungsstelle im Handwerk brachte 2025 im Schnitt nur noch 2,3 Bewerbungen, 2019 waren es 8,7 (DIHK-Ausbildungsumfrage). Die Menschen sind da. Nur nicht dort, wo Ihre Anzeige steht.
Wo Ihre Fachkräfte wirklich sind
Die meisten qualifizierten Fachkräfte suchen gar nicht aktiv. Je nach Studie gelten in der DACH-Region nur rund 20 bis 30 Prozent als aktiv suchend. Der große Rest ist im Job, aber offen für etwas Besseres, wenn man ihn dort erreicht, wo er ohnehin ist: im Feed bei Instagram, Facebook und TikTok. Eine klassische Anzeige auf einem Jobportal erreicht genau diesen Großteil nicht.
Was eine unbesetzte Stelle wirklich kostet
Eine offene Stelle ist kein neutraler Zustand, sie kostet Geld. Studien beziffern die durchschnittlichen Vakanzkosten auf rund 29.000 Euro pro Stelle, der größte Teil davon entgangener Umsatz statt direkter Ausgabe. Die Zeit bis zur Besetzung erreichte Anfang 2025 mit etwa 180 Tagen einen Höchststand. Volle Auftragsbücher und eine leere Werkstatt sind teurer als jede Recruiting-Kampagne.
Warum statische Anzeigen so oft verpuffen
- Sie erreichen nur die wenigen aktiv Suchenden.
- Auf Jobportalen konkurrieren Sie mit Hunderten gleich aussehenden Anzeigen.
- Seit Meta das Targeting nach Alter, Geschlecht und Interessen bei Job-Anzeigen eingeschränkt hat, trägt das Motiv die ganze Kampagne. Eine reine Textanzeige hat dem nichts entgegenzusetzen.
Was Videoanzeigen anders machen
Eine Videoanzeige stoppt den Daumen. Sie zeigt in wenigen Sekunden, wie es bei Ihnen wirklich aussieht: das Team, die Werkstatt, der Ton im Betrieb. Das erreicht auch die, die gar nicht gesucht haben, und es filtert besser, weil sich Menschen melden, die zu dem passen, was sie gesehen haben. Rund 90 Prozent der Online-Stellenanzeigen sind heute statische Grafiken. Genau das ist die Lücke: Wer auffällt, gewinnt die besseren Kandidaten und stärkt nebenbei die Arbeitgebermarke.
Was eine gute Videoanzeige enthält
- Echte Menschen aus dem Betrieb, kein Stockmaterial.
- Die ersten drei Sekunden zeigen, worum es geht.
- Eine klare Aussage zu Aufgabe, Team und dem, was Sie bieten.
- Einen einfachen nächsten Schritt, idealerweise eine Bewerbung in unter zwei Minuten.
FAQ
Funktioniert das auch für Werkstatt-, Pflege- oder Hotelberufe? Gerade da. Diese Zielgruppen sind kaum auf Jobportalen, aber täglich in sozialen Medien.
Was kostet eine Bewerbung über Social Recruiting? Je nach Branche und Region oft deutlich weniger als über klassische Portale, weil Sie genau dort werben, wo Ihre Zielgruppe ohnehin ist.
Brauche ich einen Hochglanzfilm? Nein. Authentisch schlägt poliert. Wichtiger als Perfektion ist, dass es echt wirkt.
Quellen: DIHK-Ausbildungsumfrage 2025; Personalwirtschaft (Vakanzkosten, Time-to-fill); LinkedIn/RWT (aktive vs. passive Kandidaten).
Kein Marketing-Blabla. Was sich gerade ändert – von KI-Suche bis Recruiting – und was es für Sie heißt. Alle Bereiche, eine Quelle.